AGRONOMIE, ÖKONOMIE, ÖKOLOGIEEngagement für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion
AGRONOMIE, ÖKONOMIE, ÖKOLOGIEEngagement für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion

Förderung gefährdeter Flora in Rebbergen 2018-2019

Die Umstellung auf eine vorwiegend maschinelle Bodenbewirtschaftung und chemische Unkraut- und Krankheitsregulierung im Rebbau führte zu einem starken Rückgang der Artenvielfalt. Vor allem Zwiebelpflanzen und einjährige Arten, die auf offenen Boden angewiesen sind, haben das Nachsehen. Laut der Roten Liste gehören Äcker und Weinberge mit 43% gefährdeten Gefässpflanzenarten heute zu den am meisten gefährdeten nicht-aquatischen Lebensräumen in der Schweiz. In den letzten Jahren unternahmen Bund, Kantone und private Trägerschaften grosse Anstrengungen, um eine Trendwende zu erreichen. Dies ist bis heute nicht gelungen. Die heutigen Massnahmen reichen nicht aus, um die im Rahmen der Umweltziele Landwirtschaft (UZL) definierten Arten zu erhalten und so zu fördern, dass sich überlebensfähige Populationen entwickeln. Im Ressourcenprojekt „gefährdete Flora in Rebbergen“ werden neue technische und organisatorische Ansätze auf Pilotbetrieben getestet und so weiterentwickelt werden, damit sich gefährdete Arten langfristig etablieren können.

 

Auftrag

Erarbeitung eines Projektantrags für ein Ressourcenprojekt nach Art. 77 a und b Landwirtschaftsgesetz zur Förderung gefährdeter Rebflora in Rebbergen.

Auftraggeber: 
Rebbaukommissariate, Landwirtschaftsämter und/oder Naturschutzfachstellen der Kantone AG, BL, SH, TG und ZH

Projektmitarbeitende: 
Verena Doppler
Annelies Uebersax
Bea Vonlanthen

Rolle Agrofutura: 
Projekt-Co-Leitung zusammen mit Stefan Birrer von Hintermann & Weber AG; Facharbeiten

Zeitraum: 
2018-2019

Kurzbeschreibung